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Wetterleuchten des Bewusstseinsseelenzeitalters

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Ist zwĂźvel herzen nĂąchgebĂ»r,daz muoz der sĂȘle werden sĂ»r.gesmĂŠhet unde gezieretist, swĂą sich parrieretunverzaget mannes muot,als agelstern varwe tuot.der mac dennoch wesen geil:wand an im sint beidiu teil,des himels und der helle.
— Wolfram von Eschenbach

Die Legende von Parzival wurde in zahlreichen Werken verarbeitet; bereits im Mittelalter wurde die heute bekannteste Fassung von Wolfram von Eschenbach ungewöhnlich oft ĂŒbertragen und verbreitet. Die Wanderung des jungen Parzival, der in der Abgelegenheit zum Toren erzogen wird und dann als Ritter Gott dienen will, fĂŒhrt durch zahlreiche â€čÂventiurenâ€ș, in denen der Held sich als unreif erweist. Dass er in der Gralsburg den König nicht nach seinem Leiden fragt, wird ihm zur unbewussten Schuld und fĂŒhrt ihn zu einer langen Reise zur Selbsterkenntnis und Entwicklung seiner Liebeskraft. Noch heute weist uns â€čParzivalâ€ș auf die Aufgaben unserer Zeit hin. Franka Henn


Foto: Eurythmeum CH

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