Weleda gegen den Krieg

Das Unternehmen Weleda erklärt in einer Medienmitteilung, dass seine Waren nicht mehr in seine russische Niederlassung geliefert werden. Auch der Onlineshop wird geschlossen.


Die Naturkosmetik- und Arzneimittelherstellerin Weleda verurteilt den Einmarsch russischer Streitkräfte in die Ukraine und will sich mit diesem Schritt für ein rasches Kriegsende einsetzen. Neben dem Warenstopp, der Schließung des Onlineshops und der Beendung aller Marketingaktionen in Russland will Weleda, soweit es möglich ist, ihren Angestellten in der Ukraine und in Russland helfen. Trotzdem habe «die Unterstützung ihrer Mitarbeitenden und der Menschen in der Ukraine» für sie Priorität. Mit Geld- und Sachspenden im Wert von 100 000 Euro wird eine erste Hilfe in die Wege geleitet.


Bild Produktionsprozess bei Weleda AG. Foto: Weleda

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  1. Mit solchen Aktionen schiesst Weleda leider übers Zeil hinaus. Der Krieg wird nicht vom russischen Volk gemacht, sondern von den russischen Politikern. Diese aber interessiert eine solche Aktion von Weleda eher nicht, aber die Menschen, das Volk, die betrifft es schon. Es werden also die falschen bestraft. Schade. Es wäre doch vielleicht im Sinne der Weleda, etwas für die Menschen zu machen, egal welcher Nationalität, oder?

  2. Meines Erachtens eine absurde Aktion der Weleda. Sie trifft nur die Konsumenten in Russland, und benachteiligt diese, die nichts dafür können, daß die Regierung ihres Landes ist wie sie ist, und tut was sie tut. Diese Aktion bewirkt sonst nichts als noch eine Verlust einer Verbindung zwischen Menschen hier und dort. Und sie steht völlig in Widerspruch mit dem Konzept der Dreigliederung. Das muß auch einmal klargestellt werden angesichts der wirtschaftlichen Sanktionen: sie sind ein Übergriff der Politik im Bereich der Wirtschaft, wobei wirtschaftliche Beziehungen gekapert werden um als Waffen der Kriegsführung eingesetzt zu werden.
    Godfried van Ommering

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