Symphonie der Seelen

Die Wahrnehmung einer Weltseele als Wesenheit, die das physische Universum zu einem harmonischen Organismus gestaltet und lenkt, prĂ€gt wichtige Momente der europĂ€ischen Geistesgeschichte. Hier sollen ausgehend von Platon und Plotin â€“ zentrale Figuren der antiken Philosophie und SpiritualitĂ€t â€“ einige Aspekte dieser Wahrnehmung charakterisiert werden, die den altehrwĂŒrdigen Begriff â€čWeltseeleâ€ș auch fĂŒr die gegenwĂ€rtige Zeit anregend machen können.[note]FĂŒr eine verdichtete Darstellung des Themas â€čWeltseeleâ€ș in Platons Werk siehe M. Erler, Platon. Basel 2007, S. 386–388; fĂŒr weitere Vertiefungen vgl. M. von Perger, Die Allseele in Platons Timaios. Berlin 1997. Zu Plotin siehe H. Ziebritzki, Heiliger Geist und Weltseele. Das Problem der dritten Hypostase bei Origenes, Plotin und ihren VorlĂ€ufern. TĂŒbingen 1994; M. Loder, Die Existenz des Spekulativen. Untersuchungen zur neuplatonischen Seelenlehre und zu Hegels Philosophie des subiektiven Geistes. Berlin 2016. Zum Begriff â€čWeltseeleâ€ș in der ganzen griechischen Antike vgl. die BeitrĂ€ge in Chr. Helmig (Hg.), World Soul â€“ Anima Mundi. On the Origins and Fortunes of a Fundamental Idea. Berlin 2020.[/note] Dabei werden jene besonders hervorgehoben, die auf die Möglichkeit einer schöpferischen Teilhabe des Menschen am Leben der Weltseele hinweisen. Gerade diese Aspekte können nĂ€mlich noch heute zur Überwindung jener Trennung zwischen Ich und Welt/Natur anspornen, die so viele problematische Auswirkungen auf unsere Begegnung mit der Erde hat.


Das Weltall als Geist, Seele, Leib

Wie der Mensch, so wird das Weltall in den wichtigsten Strömungen der antiken Philosophie als dreigegliedert in Geist, Seele und Leib wahrgenommen. Dies zeigt urbildhaft Platons â€čTimaiosâ€ș, die Ă€lteste im europĂ€ischen Raum erhaltene ausfĂŒhrliche Schrift zur Geburt und Konstitution des Weltalls: Der göttliche Handwerker (der Demiurg), der das Weltall schafft, schenkt seinem Geschöpf einen Geist (noĂ»s). Denn ein sichtbares Wesen, das selbst eine geistige Intelligenz offenbart, ist schöner als ein Wesen, das ohne eigene Intelligenz lebt. Da es jedoch unmöglich ist, dass Geist ohne Seele einem sichtbaren Wesen zukommen kann, gestaltet der Gott das Weltall so, dass es durch einen Geist in einer Seele sowie durch eine Seele in einem sichtbaren/physischen Leib, eben als dreigliedrige Einheit, konstituiert wird (â€čTimaiosâ€ș 30 b). Wiederum verbindet der Geist das Weltall mit dem höchsten geistigen Wesen â€“ das von Platon zugleich als Ganzheit der geistigen Welt wahrgenommen wird –, als dessen Bild das Weltall geschaffen wird (ebd. 30 c–31a)[note]Dieses Wesen ist, nach der inneren Logik des Timaios, der Demiurg selbst, der das Weltall sich Ă€hnlich machen wollte (ebd. 29 e).[/note], wĂ€hrend die Seele durch ihre wesensgemĂ€ĂŸe, intime Beziehung zum Geist dem Weltall die KrĂ€fte vermittelt, die sein sichtbares Leben stimmig ernĂ€hren. So ist das Weltall ein autonomes, sich selbst ernĂ€hrendes (ebd. 33 c–d), selbstbestimmtes, durch den eigenen Geist seiner selbst bewusstes, mit sich selbst â€čbefreundetesâ€ș und deshalb göttliches Wesen (ebd., 34 b). Seine leibliche Form ist wiederum sphĂ€risch â€“ als vollkommene, alle anderen Formen umfassende Gestalt (ebd. 32 b). Und seine Seele setzt der Demiurg in die Mitte dieser SphĂ€re, sie durch das ganze Weltall ausspannend, mit ihr den Weltenleib auch noch von außen umhĂŒllend (ebd. 34 b). Folglich bildet das Weltall, als seiner selbst bewusstes göttliches Lebewesen, eine leiblich-seelisch-geistige Einheit, in der das Leibliche und das Seelische das Geistige bis in sichtbare, raumzeitliche Formen harmonisch offenbaren lassen. Wobei das Wirken des Geistes hier das Spezifische des Seelischen und des Leiblichen nicht unterdrĂŒckt, sondern fruchtbar hervorhebt.

Welt- und Menschenseele als musikalisches Gebilde

Damit die Weltseele das Leben des Kosmos stimmig lenken und gestalten kann, hat der göttliche Handwerker sie nach arithmetisch-geometrisch-musikalischen VerhĂ€ltnissen gebildet (ebd. 34b–36 d).[note]FĂŒr eine einfĂŒhrende ErlĂ€uterung dieser außerordentlich komplexen Stelle siehe F. M. Cornford, Plato’s Cosmology. London 1937, S. 59–65.[/note] Dank diesen können die drei Grundeigenschaften der Seele â€“ Sein, Selbiges/Identisches und Anderes (ebd. 35 a–b) â€“ als GefĂŒge eines harmonischen individuellen Wesens miteinander zusammenklingen. Diese mathematisch-musikalische Konstitution der Weltseele offenbart sich auch in den Seelen der Menschen, die durch den Demiurgen aufgrund beinahe gleicher VerhĂ€ltnisse wie die Weltseele, jedoch ausgehend von einer nicht gleich reinen Grundlage, konstituiert werden (ebd. 41 d). Dabei vermittelt der Demiurg ihnen direkt nur ihr göttliches Wesen, ihren Geist (ebd. 41 c, 69 d, 90 a), wĂ€hrend ihre sterbliche Natur von den â€čniederenâ€ș Gottheiten gestaltet wird (ebd. 41 d, 69 c–d). Durch ihren Geist sind die Menschenseelen in der Lage, bewusst das eigene Leben nach den harmonischen Rhythmen des Weltalls, was bedeutet nach den harmonischen Bewegungen der Weltseele, zu gestalten, was fĂŒr sie die stimmigste Lebensform darstellt (ebd. 90 c–d).

Weltseele als kollektivistisches Selbst?

Kann Platons oder jeglicher Ă€hnliche Begriff der Weltseele mit der Notion eines kollektivistischen globalen Selbst in Zusammenhang gebracht werden? In anderen Worten: Kann die Weltseele, wie sie von Platon â€“ sowie von spĂ€teren, nicht nur antiken Denkern â€“ charakterisiert wird, zum Beispiel mit der Vorstellung von â€čglobal consciousnessâ€ș zusammenklingen, wie sie im 1998 begonnenen, von Roger Nelson an der UniversitĂ€t von Princeton geleiteten â€čGlobal Consciousness Projectâ€ș vorausgesetzt wird?[note]

Zu diesem Projekt siehe https://noosphere.princeton.edu/ (mit verschiedenen Fallbeispielen in der Spalte â€čNew Reportsâ€ș) sowie R. D. Nelson, Connected: The Emergence of Global Consciousness. Princeton 2019 (deutsche Übersetzung: Der Welt-Geist. Wie wir alle miteinander verbunden sind. Wien 2019).[/note]

Nach den Ergebnissen des genannten Projektes kann ein Ereignis, das eine genĂŒgend große Anzahl von Menschen psychisch/emotional stark beeinflusst, die Emotionen jener Menschen so â€čsynchronisierenâ€ș (synchronize), das heißt in gegenseitige Übereinstimmung fĂŒhren, dass die Wirkung dieser Synchronisierung sich mithilfe geeigneter Messinstrumente bis ins Physische nachweisen lĂ€sst. Dies wĂŒrde auf die Emergenz â€“ das heißt auf das Hervorgehen â€“ einer NoosphĂ€re (â€čSphĂ€re des Geistesâ€ș)[note]Zu diesem Begriff und dessen ersten Entwicklern (Wernadski, Le Roy, Teilhard de Chardin) vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Noosph%C3%A4re (mit guter weiterfĂŒhrender Bibliografie).[/note] beziehungsweise eines globalen Bewusstseinsfeldes hinweisen, was entsprechende Darstellungen eines globalen Bewusstseins in den verschiedensten spirituellen Strömungen bestĂ€tigen wĂŒrde. Die hier angedeuteten PhĂ€nomene weisen jedoch in der Tat auf eine â€čpsychischeâ€ș Form des Bewusstseins, auf ein kollektives, psychisches Selbst hin, das ausgehend von Ă€ußerlichen Impulsen und Stimulationen zutage tritt und dementsprechend von ihnen bestimmt und determiniert wird. Dies widerspricht aber der Bewusstseinsform, die der von Platon und anderen Philosophen charakterisierten Weltseele eigen ist. Letztere ist nĂ€mlich eine geistige, keine psychische, und als solche unvereinbar sowohl mit der Vorstellung eines emergierenden kollektiven Gruppenselbst als auch mit der Determinierbarkeit durch Ă€ußerliche Impulse oder psychische/emotionale Dynamiken. Um dies zu erklĂ€ren, werde ich Plotins Werk in Betracht ziehen,[note]FĂŒr eine Vertiefung der im Folgenden angedeuteten plotinischen Themen vgl. S. Lavecchia, Frei von sich und von anderem. Zum Ursprung und Wesen des noetischen Selbst in Plotins Philosophie. Perspektiven der Philosophie 46 (2020), S. 20–30.[/note] das mustergĂŒltig auf eine Erfahrung des Geistes, der Weltseelen sowie des wahren menschlichen Selbst hinweist, die in schöpferischer KontinuitĂ€t mit Platons Erfahrung steht.

Geist und Weltseele

Plotin verfasste die Ă€lteste erhaltene Abhandlung zur Freiheit, â€čEnneasâ€ș VI 8. Dort wird in Bezug auf die Möglichkeit einer wirklichen Freiheit streng zwischen der Seele und dem Geist unterschieden: Der Geist ist Freiheit, vollkommene Selbstbestimmung, denn er kann, jenseits aller beeinflussenden Schmerzen und Freuden, Antipathien und Sympathien, bedingungslos und schöpferisch die KrĂ€fte offenbaren, die alle Formen des Seins generieren. Dagegen kann die Seele nur bedingt/begrenzt frei sein, denn ihr Leben ist stĂ€ndig von den erwĂ€hnten Faktoren beeinflusst (â€čEnneasâ€ș VI 8.1–7). Wenn die Weltseele â€“ nach Plotin genauso wie nach Platon â€“ doch die Grundlage fĂŒr die SelbstĂ€ndigkeit des Weltalls bis in seine Leiblichkeit ist, bedeutet dies also, dass sie das Weltall aufgrund nicht einer psychischen, sondern einer geistigen Bewusstseinsform lenkt und gestaltet, unerschöpfliche generative KrĂ€fte vom Geiste empfangend und zugleich dem Leiblichen schenkend (â€čEnneasâ€ș iv 7.24 ff.). Ihre intime, bewusste Beziehung zum Geist impliziert aber keine Absorption ihrer IndividualitĂ€t. Der Geist ist nĂ€mlich ewige, augenblickliche Einheit von IdentitĂ€t und Andersheit (â€čEnneasâ€ș vi 7.13.22–23), sodass die geistige Wirklichkeit stets eine andere ist (ebd. 13.47) und sich in alle Richtungen der Andersheit offenbaren kann (ebd. 13.25). Dies bedeutet: Der Geist ist ewig Neues, das als uneingeschrĂ€nkte Offenheit einem Anderen gegenĂŒber, nicht als Absorption des Anderen lebt und deshalb als unerschöpfliche GenerativitĂ€t/ProduktivitĂ€t wirkt (â€čEnneasâ€ș v 8.4.46–47). Demzufolge impliziert eine bewusste Beziehung zum Geiste keine Reproduktion schon bestehender Formen des Geistigen, sondern kann nur als eminent freies, schöpferisches Wirken verstanden werden, von dem ausgehend eine neue Form des Seins geboren wird. Und dies bedeutet auch, dass der Geist kein kollektivistisches Selbst, sondern eine unerschöpflich vielfĂ€ltige Einheit von Bewusstseinszentren ist: eine lebendige SphĂ€re (â€čEnneasâ€ș ii 9.17.5–15, V 8.9.8–28, vi 5.10.44, VI 7.15.25–26), in der jeder Punkt durch bewusste Selbstoffenbarung alle anderen Punkte, die Mitte und die Ganzheit der SphĂ€re bewusst offenbart (vgl. â€čEnneasâ€ș v 8.4.4–11). Dabei ist jeder Punkt als einmalig individualisiertes, seiner selbst vollkommen bewusstes, schöpferisches Selbst, das heißt als â€čGesichtâ€ș zu betrachten. (â€čEnneasâ€ș VI 7.15.27). Die Weltseele ist in ihrem Wesen wiederum ein lebendiges Bild dieser geistigen SphĂ€re â€“ wovon ĂŒbrigens auch der Leib des Weltalls mit seiner sphĂ€rischen Form ein Bild ist. So ist ihre Einheit keine kollektivistische, sondern umfasst eine Vielfalt individueller, selbstĂ€ndiger Seelen, die unterschiedlich, jedoch nicht voneinander getrennt, das heißt nicht durch Grenzen bestimmt sind, sodass sie sich voneinander entfremden könnten (â€čEnneasâ€ș VI 4.4.34 ff.). Zu diesen Seelen, die, wie die ganze Weltseele, ihr Wesen durch eine bewusste Beziehung zum Geiste offenbaren können, gehören auch die Seelen der Menschen.

Menschliches Selbst und Weltseele

Schon Platon deutete explizit darauf hin, dass die Seele des Menschen, wenn sie ihr Wesen stimmig offenbart, an der Lenkung des Weltalls und somit am Leben der Weltseele bewusst teilnehmen kann (â€čPhaidrosâ€ș 246 c). Diese Möglichkeit wird von Plotin mehrmals hervorgehoben: Die individuelle Seele lenkt das Weltall, wenn sie mit der Weltseele bewusst verbunden ist (â€čEnneasâ€ș IV 4.4.34 ff., 7.13.9 ff., 8.2.19–27 und 4.1–10). Dies impliziert jedoch kein passives â€čMitgerissenwerdenâ€ș in irgendein kollektives Selbst. Echte Verbindung mit dem Leben der Weltseele kann nĂ€mlich nur dann geschehen, wenn der Mensch des Geistes in sich bewusst wird, ihn als das eigene wahre Selbst bezieungsweise als den wahren Menschen entdeckend und wirken lassend (â€čEnneasâ€ș i 2.6.1–12, VI 4.14, VI 5.7, VI 7.2 und 4–6). Wenn dieses Ziel erreicht ist, dann wirkt der Mensch aktiv an der Schaffung und Lenkung des Weltalls mit (â€čEnneasâ€ș V 8.7.31–36): als schöpferisches Selbst, ausgehend von der vielfĂ€ltigen Einheit der geistigen Welt, zu der der Mensch in seiner Wahrheit gehört.

Ich bin die Weltseele!

Nach Plotin bedeutet Erfahrung des Geistes durch die Seele keine HerabdĂ€mpfung, sondern KrĂ€ftigung des individuellen wachen Bewusstseins. Sie grĂŒndet auf dem wachen Bewusstsein, das ausgehend von sich selbst immer höhere Dimensionen der schöpferischen Wachsamkeit erreichen kann. Jegliche HerabdĂ€mpfung der Wachsamkeit bedeutet dagegen eine Entfernung von der Erfahrung des Geistigen. Eine solche HerabdĂ€mpfung erklĂ€rt jedoch die PhĂ€nomene des kollektiven Bewusstseins, die das â€čGlobal Consciousness Projectâ€ș untersucht. WĂ€hrend nĂ€mlich eine Beziehung zum Geistigen fĂŒr Plotin stets impliziert, dass das wach tĂ€tige Selbst sowie sein waches Bewusstsein die Seins- und Bewusstseinsform des Menschen bestimmt und gestaltet, wird das menschliche Selbst und Bewusstsein in den genannten PhĂ€nomenen von einem Ă€ußerlichen Sein bestimmt, das nicht vom Bewusstsein durchdrungen wird und deshalb lediglich psychische PhĂ€nomene generiert. Das globale Bewusstsein, das dadurch entsteht, bedeutet folglich keine Steigerung jenseits des alltĂ€glichen Selbst, sondern ein Versinken diesseits seiner Möglichkeiten. Und zwar in einen Zustand, der, rein durch â€“ gleichgĂŒltig ob als negativ oder positiv bewertete â€“ Ă€ußerliche Reize verursacht, eher in Richtung einer Massenpsychose orientiert zu sein scheint. Das globale Bewusstsein der Weltseele ist, im Horizont Plotins, das genaue Gegenteil davon. Denn statt das wache Selbst in einem emotionalen Meer ertrinken zu lassen, bildet die Weltseele hier eine Gemeinschaft bewusst schöpferisch miteinander klingender, symphonischer Bewusstseinszentren. Weltseele ist folglich die lebendige SphĂ€re einer geistigen und somit freien Ich-Gemeinschaft, in der jeder Ich-Punkt, durch das eigene wache Wirken aus der schöpferischen Kraft der geistigen Welt schöpfend, Seele und Leib des Weltalls und somit der Erde als harmonische Ganzheit mitgestalten kann. In anderen Worten: Ich bin die Weltseele! Dies ist natĂŒrlich nicht im Sinne eines atomistischen, in sich zusammengeschrumpften, rein psychisch und somatisch bestimmten Ich gemeint, sondern eines Ich, das sich immer mehr als Mitte/SphĂ€re aus geistiger WĂ€rme und geistigem Lichte erleben kann. Ich ist hier, in allen Wahrnehmungen, Empfindungen, GefĂŒhlen, Gedanken, Handlungen ein â€čWeltgesprĂ€châ€ș, dessen Weltenworte nie durch Ă€ußerliche Reize und Steuerungen erzeugt werden können, sondern nur aus schöpferischer Wachsamkeit, Freiheit und Liebe geboren werden können. Der Anspruch, ein Weltbewusstsein, ein ökologisches Handeln durch Ă€ußerliche, zentralistisch/kollektivistisch steuernde Faktoren zu erzeugen, wĂŒrde dagegen die Menschen nicht zu einem Zusammenklang mit der antiken SpiritualitĂ€t fĂŒhren, sondern zu einer Masse herabwĂŒrdigen, die im negativsten Sinne selbst-los wĂ€re, weil die Menschen keines echten freien Wollens mehr fĂ€hig wĂ€ren. Eine solche sklavische Masse wĂŒrde keine Weltseele bilden, sondern nur den armseligen Stoff fĂŒr die Wirkung von KrĂ€ften liefern, die das entmenschlichte Ego nie bewusst wahrnehmen wĂŒrde. ‱

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