Schutz gewähren

Liebe Freundinnen und Freunde,

in den letzten Tagen hat sich die Welt dramatisch verändert. Viele von uns sind sehr betroffen über die Ereignisse in der Ukraine. Hunderttausende von Menschen mussten innert Stunden ihr Zuhause verlassen und vor einem grausamen Krieg fliehen.


Spontan haben sich Leute aus der Region Basel unter der Federführung des Vereins Terranea entschieden, zu helfen. Am Freitag, 4. März fuhren zwei Reisebusse von Basel an die polnisch-ukrainische Grenze und haben 32 Flüchtlinge abgeholt und am Sonntag 6. März an Gastfamilien übergeben. Wir suchen weitere Gastfamilien für die nächste Gruppe Geflüchteter aus Zàhony und Krakau. Leider wird unsere Hilfe voraussichtlich noch über Monate gebraucht werden und wir planen schon jetzt weitere Fahrten. Die Kosten für diese Aktionen gehen in die Zehntausende und wir freuen uns, dass viele uns mit Spenden unterstützen wollen. Zurzeit benötigen wir keine Sachspenden, wir sind aber froh um weitere Gastfamilien, die bereit wären, in den kommenden Wochen eine Person oder Personengruppe aus der Ukraine bei sich aufzunehmen. Es ist sehr großzügig, wenn du dich dazu bereit erklärst, die Menschen werden voraussichtlich Wochen oder Monate lang bei uns sein und Hilfe brauchen. Es handelt sich um Menschen, die du nicht kennst und die dich nicht kennen und in den meisten Fällen werdet ihr keine gemeinsame Sprache reden. Die finanziellen Kosten für die Schutzbedürftigen tragen die Kantone über die Sozialhilfe und wir haben einen Stab von freiwilligen Übersetzern und Beraterinnen zusammengestellt. Solltest du unter diesen Bedingungen jemanden bei dir aufnehmen wollen, dann melde dich bitte bei:

Christina Müller: 079 325 33 45

Catherine Ruthishauser: 079 750 62 88


Falls du für die Reisebusse und Organisation spenden möchtest, bitte auf folgendes Konto:
CH 62 0900 0000 1506 6495 9
Vermerk: Hilfsprojekt Ukraine
Gönnerverein Terranea e.V.
Gottesackerstrasse 23, 4133 Pratteln


Quelle Terranea

Bild Fahrt mit dem von Terranea organisierten Bus von der polnisch-ukrainischen Grenze nach Basel. Foto: Maria Patzschke/ Terranea

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