Georg Soldner zur freien Impfentscheidung

In den meisten europäischen Ländern ist die Corona-Impfrate bereits recht hoch. Dennoch werden Einschränkungen beibehalten, insbesondere für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder wollen. Ein Gespräch mit Georg Soldner, Medizinische Sektion am Goetheanum.

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  1. Zwei Begriffe werden nicht hinterfragt, die im Zusammenhang mit „Corona“ verwendet werden, die aber vorher „umgemünzt“ wurden, die gebraucht werden für Vorgänge, die anders sind, als die mit diesen Begriffen vorher verbundenen.
    Das ist einmal der Begriff „Pandemie“, der von der WHO einfach anders definiert wurde. Eine Pandemie im alten Sinne herrscht gar nicht.
    Aber fast überall wird davon ausgegangen, daß es eine Pandemie gibt.
    Es überprüfe jeder doch einmal, ob man von einer Pandemie sprechen kann angesichts der Statistiken, z.B. anhand der „Übersterblichkeit“. Und auch anhand dessen, was man selbst in seinem Menschenumkreis wahrnimmt. Wird nicht hier manipulativ ein falsches Bild erzeugt? Infektionszahlen entsprechen ja keineswegs den realen Erkrankungen mit Krankheitssymptomen.

    Der zweite Begriff, der in diesem Interview nicht hinterfragt wird, ist der der Impfung.
    Es handelt sich nicht um eine Impfung im gewohnten Sinne, sondern um einen gentechnischen Eingriff am Menschen.
    Man kann nicht von freiem Impfentscheid sprechen, wenn nicht erkannt wird, worum es sich handelt. Dem menschlichen Organismus fremde Substanzen werden verabreicht und es ist noch nicht abzusehen, wie dieser dadurch verändert wird. Es kann nicht verwundern, daß das Immunsystem zusammenbricht, wenn – sollte diese Theorie der Wahrheit entsprechen – der Organismus immer neu dazu angeregt wird, diese Fremdsubstanz selbst zu produzieren. Es werden sicherlich auf lange Sicht Folgeerkrankungen entstehen, die dann natürlich nicht als solche benannt werden. Die Erstreaktionen sind wahrscheinlich nicht das Wesentliche. Obwohl man nicht leugnen kann, daß auffällig oft die Erstreaktion der Tod ist.

    Als niedergelassene Ärztin habe ich ganz andere Erfahrungen mit den Wirkungen der Impfung als Herr Söldner. Es entsteht in meinem Umkreis sogar immer mehr das Bild, daß weit mehr Menschen von den Schäden der Impfung betroffen sind, als von Covid 19 selbst.
    Dies in aller Kürze.

    1. Danke Annette Bogatay für die Aufklärung diese beiden Begriffe. Genau an diesen beiden Begriffen Pandemie und Impfung habe ich mich auch gefragt, ob man sie nicht genauer anschauen und differenzieren sollte. Was Sie nun getan haben.

  2. Dank für den ausgezeichneten, differenzierten, besonnenen, klärenden Beitrag !!!

    Ein Gedicht von Rose Ausländer, die noch nichts von Covid 19 wissen konnte, fasst unsere Situation, wie vorfühlend, ein.
    „Das Signal/
    Ein Gerücht geht um/
    in den Kontinenten und Ozeanen/
    ein ungenaues Gesumm/
    ENDE UMGESTALTUNG / (…)
    Völker beäugen einander/
    von Glaswand zu Glaswand/
    in Furcht vor Vermengung/
    Sie sitzen in Sälen /
    Jedes in seiner /
    hermetischen Kapsel/
    und warten auf das Signal“.
    Herzlichen Gruß! und nochmals Dank !!!

  3. Vielen,vielen Dank für diese klugen, ruhigen,ausgewogenen Informationen über Impfentscheidung, unseren „Pandemie-Alltag“ und die immer deutlicher werdenden Veränderungen in unserer so schwer erworbenen Freiheit und Eigenverantwortung. Dank an Herrn Soldner und „Das Goetheanum“, auf das ich mich jede Woche freue und das mir so sehr durch diese Zeiten Hilfe und Anregung für Wesentliches gibt
    G.S.Nowatzki

  4. vielen Dank für den sehr guten Kommentar. Ich sehe es genau so. Klar benennen und allg. verständlich. Früher – so habe ich das noch gelernt – galt eine Epidemie(etwa Pest in Europa) erst wenn 5% der Gesamtbevölkerung (nicht die ganze Welt) positiv ist. Eine Pandemie(weltweit) gab es nie. Deshalb ist schon der Begriff völlig irreführend. Und lieg nicht einmal bei 2% . Weder in Deutschland noch sonst irgendwo. Jede Influenza ist gemessen am Zeitraum der schwere dramatischer. Wenn 2019 jemand gesagt hat, ich habe Grippe, hat der Gegenüber sicher nicht gefragt, und wo ist die „Maske“? Einfach weil es medial nicht zur Kenntnis genommen wurde. Es ist auch nicht Aufgabe eines Bankkaufmannes, Tierarztes und einem reinen Theoretiker der schon „alles u. nichts gesagt“ hat Verantwortung zu übergeben….

  5. Da zeigt doch einmal wieder, daß wir auf keinen Fall irgendeinem Druck nachgeben dürfen, wollen wir nicht Schaden nehmen.

    Wir sollten immer den ehrlichen, aufrichtigen Weg wählen. Wenn wir dann nicht (weiter)-studieren können oder den Arbeitsplatz verlieren etc. sollten wir auf die Führung der geistigen Mächte vertrauen, die uns den richtigen Weg schon zeigen.

    In diesem Sinne, alles Gute.

  6. Mich würden nach eineinhalb Jahren Erlebnisse und Empfindungen mit diesem COVID19 interessieren, wie oft in dieser Zeit Standpunkte und Meinungen aufgrund von neuen Daten und von Erfahrungen geändert worden sind/werden mussten und ob und wie das begründet und schließlich ob das dokumentiert worden ist.
    Darüber würde ich gerne im Goetheanum etwas lesen, vielleicht in einer lockeren Abfolge von Interviews und Berichten von Betroffenen und Tätigen.
    Vielen Dank für Eure Arbeit
    Herzliche Grüße
    Michael Weiler

  7. Danke Herr Soldner für diese ausgewogene Ausführung. Man würde ja dann eben auch gerne Fragen stellen wollen, was ja nur in einem Gespräch im Gegenübersitzen möglich ist. (Wie die beiden Begriffe Pandemie und der neuartige Impfstoff) Aber aus jedem Beitrag lerne ich wieder etwas Neues, und daraus bildet sich mit der Zeit ein eigenes Urteil, was mir diese ver—-—rückte Zeit ein Stück verständlicher macht. ?

  8. Vielen Dank für Ihre Forderung nach der Korrektur des Begriffs Pandemie. Da die Sterblichkeit erwiesenermassen nicht höher war 2020, sondern sogar niedriger als in den letzten zehn Jahren, kann man höchstens von einer aggressiven Grippe sprechen, die von sehr vielen erfolgreich abgewehrt wird. Vor allem die Bevölkerungsgruppen mit intaktem Immunsystem haben mit ihr weniger Mühe. Wir werden mit Abbau von Intensivbetten konfrontiert, deren Fehlen später als Argument missbraucht wird. Eine sichtbare Leugnung der Faktenlage und deren mediale Potenzierung zeigen welche Macht der Verblendung sich diejenigen zu nutze machen, die an dieser Grippe und gegen deren endlosen Weiterimpfungen Geld verdienen und an Einfluss gewinnen.
    [Dieser Kommentar wurde redaktionell überarbeitet und ist hier nur teilweise wiedergegeben]

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