Europas Verantwortung für eine Friedensperspektive

Gerald Häfner über den Krieg in der Ukraine

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Mit Erschütterung und Abscheu äußerte sich der Leiter der sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum über den russischen Überfall auf die Ukraine. Wenn die jetzt begonnenen kriegerischen Auseinandersetzungen nicht sofort gestoppt würden, sei millionenfaches menschliches Leid die Folge. Krieg dürfe in Europa kein Mittel der Politik mehr sein.  

Kein Land hat so lange und gute Erfahrungen mit Neutralität und politischer Selbstbestimmung der Bürger*innen wie die Schweiz. Daher sollte sich die Schweizer Regierung umgehend als ehrlicher und neutraler Vermittler mit einem entsprechenden Vorschlag an alle kämpfenden Parteien richten. Auch wenn sich der Erfolg nicht sicher vorhersagen lässt, wäre eine solche Initiative ein Lichtblick und ein Zeichen der Hoffnung in diesen sich verdüsternden Zeiten.

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  1. Herzlichen Dank für die aufklärenden Worte. Ein Aufruf und Trost ,dass es noch Wege gibt für jeden einzelnen Menschen. Möge sich dieErschütterung in ein erkennendes willentliches friedvolles Miteinander verwandeln.

  2. Lieber Gerald,
    Ganz herzlichen Dank für Deinen Ukraine-Vortrag. Eine neutrale Ukraine, ein neutrales ‚Europa‘ als Brücke zwischen Ost und West: Ja sicher, was denn sonst? Solche Gedanken tun gut in diesen Zeiten. Finnland wird bereits als Versuch genannt. Die bitteren Realitäten dieser Welt, jetzt noch so unendlich weit mehr als bisher, sehen aber ganz anders aus und das hat Gründe. Hierzu Deine ‚zeitgeschichtlichen Betrachtungen‘, Deine Überlegungen und konkreten Vorschläge zur hören oder zu lesen, würde mich sehr freuen. Dann könnte Dein Vortrag eine unbedingt und dringlich erforderliche anthroposophische Dimension gewinnen. Das tut not. Vielen Dank.

  3. Danke Herr Häfner, so wichtig eine andere Argumentation und Rhetorik als die neue Kriegseuphorie zu hören. Engagieren wir uns für einen gemeinsamen Raum geteilter Sicherheit, auch wenn es gerade so ganz anders aussieht. Danke

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