exc-5bf46324f950b7785580e825

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Die Internationale Konferenz der waldorfpĂ€dagogischen Bewegung setzte sich auf ihrem Treffen von 15. bis 18. November fĂŒr eine entwicklungs-orientierte MedienpĂ€dagogik ein.


Bis der Mensch FĂ€higkeiten erworben hat, braucht es Zeit. Je grĂŒndlicher er dabei vorgeht, desto stabiler ist er in seiner Persönlichkeit und desto sicherer im Handhaben seiner Fertigkeiten. Durch den Einsatz von Werkzeugen erweitert sich sein Handlungsspielraum â€“ je mĂ€chtiger diese sind, um so notwendiger ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit ihnen. Die fĂŒr die Verwendung digitaler GerĂ€te notwendige kognitive FĂ€higkeit baut auf eine gesunde Hirnentwicklung. Diese vollzieht sich im Zusammenspiel mit vielseitigen Sinneserfahrungen und Erlebnissen. Ab dem zwölften Lebensjahr bildet sich der prĂ€frontale Cortex aus, die Grundlage fĂŒr Impulssteuerung und Urteilsbildung und damit fĂŒr selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Handeln.

Die Internationale Konferenz der waldorfpĂ€dagogischen Bewegung fordert vor diesem Hintergrund, dass KindergĂ€rten und Schulen selbst entscheiden können sollen, wann sie digitale Medien einsetzen: «Ökonomische Interessen dĂŒrfen das Bildungswesen nicht bestimmen.»


www.waldorf-international.org

Letzte Kommentare

Facebook