Der neue Landwirtschaftliche Kurs

Im Rundbrief Winter 2021/22 der Sektion fĂŒr Landwirtschaft berichtet Ueli Hurter ĂŒber die Neuherausgabe des Landwirtschaftlichen Kurses.


Wandtafelzeichnung zum Vortrag vom 10. Juni 1924, Landwirtschaftlicher Kurs, GA 327, Rudolf-Steiner-Archiv, Dornach, Schweiz.

Noch immer ist das ursprĂŒngliche Stenogramm von Kurt Walter verschollen. In NotizbĂŒchern von Lili Kollisko fanden sich Stenogramme der VortrĂ€ge fĂŒnf bis acht. Sie sind in der Gabelsberger Kurzschrift verfasst, fĂŒr die sich glĂŒcklicherweise jemand fand, der die Zeichen ĂŒbertragen kann. Nun wird die NeuĂŒbertragung mit allen verfĂŒgbaren Textvarianten verglichen. Wo sind die Mitschriften der ersten vier VortrĂ€ge geblieben? Die Recherche liest sich wie ein Krimi. Lili Kollisko lebte in England und tatsĂ€chlich scheint es in einer Scheune in Wales ein Archiv ihres Nachlasses zu geben. Die Anfragen fĂŒhren zuerst nicht weiter, bis tatsĂ€chlich Mitschriften der ersten beiden VortrĂ€ge ans Goetheanum gelangen. Was Ueli Hurter dann einen «großen Fisch» nennt, ist die Formulierung einer «kosmisch-quantitativen» Analyse. Bisher war im Landwirtschaftlichen Kurs von einer «kosmisch-qualitativen» Analyse die Rede. Das ist ein Unterschied! Die neue neunte Auflage des Landwirtschaftlichen Kurses steht nun in ihren letzten ZĂŒgen. Hurter formuliert noch einmal das Ziel der Edittion: «mit der Neuausgabe die Quellenlage so rein wie möglich zur VerfĂŒgung zu stellen, einerseits, um dem Autor Rudolf Steiner möglichst gerecht zu werden, und andererseits, um allen Lesern, Studierenden und Forschern eine gute Arbeitsgrundlage zu liefern».

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