Das Vakuum und die Seuche

Ein meditativer Weg in die RealitÀt der Gegenwart

Alles, was ist, ist Wesen: das Haus, der Berg, der Baum, das Auto oder der Hund, so wie auch der Fingernagel oder die Hand, alles ist Wesen. Vom Elementaren bis zum hohen Geistigen weben die Wesen ineinander, sie sind und erschaffen das Gemeinschaftswerk, das wir die Schöpfung nennen.


Ihre Beziehungen unterstehen fĂŒr unser Bewusstsein einem einfachen Grundgesetz: Was in der geistigen Welt eine Einheit ist, ist im Physischen eine Vielheit; was in der physischen Existenz als Einheit erscheint, ist im Geistigen eine Vielheit. So erscheint das Wesen der Pflanze geistig als Einheit, die Urpflanze, und im Physischen als Vielheit der unterschiedlichen Pflanzen. Im Physischen aber erscheint eine Pflanze, zum Beispiel der Rosenbusch am Wegrand, als Einheit, ist aber als geistige Wirklichkeit das Wirken der Wesenheiten der Sonne, der Erde, des Wassers, der Mineralien, des Lebens, der Luft usw. Weil aber ein Wesen da ist, wo es wirkt, oder weil ein Wesen eine bestimmte Weise zu wirken ist, ist die Pflanze, so wie auch jede andere einzelne physische Erscheinung, eine geistige Vielfalt. Jedes â€čDingâ€ș ist eine geistige Vielfalt, ein reiches Wirkensgeflecht, in dem keine Leere zu finden ist. In anderen Worten: Es gibt nichts, was es nicht gibt, ĂŒberall, wo etwas existiert, ist jemand, ist Dasein, Wirken, Wesen. Nichts-Sein ist nirgendwo zu finden.

â€čIm Haus meines Vatersâ€ș gibt es keine leeren RĂ€ume. Wie ist es aber, wenn ein Wesen seine TĂ€tigkeit nicht entfaltet, wenn ein Wesen sich zurĂŒckzieht und nicht wirkt, also nicht so ist, wie es (da) sein soll? Was geschieht mit dem leer gelassenen TĂ€tigkeitsort in der Schöpfung? Was sind die Folgen eines geistigen Vakuums, einer spirituellen Leere im tatsĂ€chlichen Sinn? Was ist die RealitĂ€t des â€čHorror vacuiâ€ș, der â€čScheu vor der Leereâ€ș, der Abneigung der Natur vor der Leere und dem BedĂŒrfnis der Kunstschaffenden der Antike, leere Stellen auszufĂŒllen?

Wo etwas nicht getan wird, findet etwas anderes statt. Wenn die Wohnung nicht aufgerĂ€umt ist, findet Chaos statt, wenn die Begegnung nicht vollzogen wird, entfaltet sich die Einsamkeit, wenn das Wort nicht ausgesprochen wird, entsteht das Schweigen, wird das Denken nicht entfaltet, dann macht sich Dummheit breit. Also ist der â€čHorror vacuiâ€ș wirklich; wenn eine TĂ€tigkeit nicht stattfindet, öffnet sich ein Raum, in dem eine andere TĂ€tigkeit, ein anderes Wesen sich ausbreiten kann. Da zieht ein anderer ein und entfaltet sein Tun und Sein an einem falschen Ort, in einem fĂŒr ihn unberechtigten Lebensraum. Saugend verfĂŒhrt das geistige Vakuum andere Wesen dazu, ihr Wirken dort hinein zu erweitern, sodass ihr eigenes Maß ĂŒberschritten wird; das, was gut und richtig ist in einer bestimmten kosmischen Weise, wird monströs, wenn es ĂŒber seinen notwendigen Existenzraum hinauswĂ€chst: Es wird zu einer Seuche. Das Wesen der Seuche ist die TĂ€tigkeit, in der ein Wesen seine berechtigte Dimension in katastrophalem Maß ausweitet. Die Tatsache, dass die Katastrophe nötig sein kann, um ein Gleichgewicht auf eine dynamisierende Weise wiederherzustellen, macht die Katastrophe nicht weniger katastrophal.

Covid-19 ist ein Symptom der gegenwĂ€rtigen Seuche, die auch unseren Bezug zur Welt, zur Wahrheit und Wirklichkeit, zu GefĂŒhl und Moral durchzieht; sie ist eine RealitĂ€t, ein bestimmtes Geschehen, ein Verhalten, also ein Wesen. Dass dieses Wesen in seiner VielfĂ€ltigkeit ein berechtigtes Dasein hat, ist gar keine Frage. Dass es sich aber ĂŒberdimensional entfaltet hat, steht auch außer Frage. Dieses panische, dionysische Ereignis â€“ â€čPanâ€ș bedeutet das â€čAllumfassendeâ€ș â€“ ist so weit aus seinem Ort im Kosmos herausgetreten, dass es, so wie die Bacchantinnen, alles zu zerreißen droht. Wir selbst stehen davor, wie vor einem entgleisten Zug, mit der Gewissheit, dass dieses Geschehen nicht einfach zu stoppen ist. Es muss, wie man so bildhaft auf Englisch sagt: â€črun its courseâ€ș. Zwingend aber wird die Frage: Was ist das Vakuum, das diese ĂŒberdimensionale Wesensentgleisung möglich, sogar nötig gemacht hat? Was hat wesentlich nicht stattgefunden? Welche geistige TĂ€tigkeit ist zurĂŒckgetreten, ist von uns weggetreten, sodass das Vakuum entstanden ist, in dem das Wesen von Covid-19sich außerordentlich und unproportional entwickeln musste?

Neue Glaubenskriege

Wer sich dem Affentanz der Meinungen entziehen konnte und lauschend das Geschehen der letzten Jahre beobachtete, kann erkennen, dass es neben dem schmerzenden Verlust an Menschenleben die Wahrheit ist, die als Opfer der Seuche hervortritt. Es geht selbstverstĂ€ndlich nicht um die Wahrheit als solche, diese ist unantastbar, sondern um die menschliche FĂ€higkeit, die Wahrheit zu erkennen, ihr denkend nachzugehen. Es ist die FĂ€higkeit, unterscheiden zu können zwischen dem, was ich erkannt habe, und dem, was ich nicht weiß, was im höchsten Maß tĂ€glich verloren geht. In einem teuflisch genialen, regressiven Zug der WidersachermĂ€chte in uns sind wir wieder in einer Art mittelalterlichem Glaubenskrieg gelandet. Es scheint, als wĂ€re die Wahrheit nicht mehr durch das Denken des individuellen Geistes zugĂ€nglich, sondern zu einer Frage des Glaubens und der Bekenntnisse geworden. Ob wir fĂŒr oder gegen Impfungen sind, ob wir zu den GlĂ€ubigen der Wissenschaft gehören oder anderen Theorien anhĂ€ngen, wir alle unterscheiden nicht mehr, oder nur mit extremer Schwierigkeit, zwischen Tatsachen und Fantasien, zwischen dem, was wir wissen, und dem, woran wir glauben. Daran ist natĂŒrlich nichts Neues, es ist ein Prozess, der sich schon seit Jahren beschleunigt, aber es hat eine Megadimension erreicht, die in ihrer MonstrositĂ€t als panepidemisch bezeichnet werden kann.

Bild: Zvi Szir

Lasse ich mich von diesem Tatbestand unvoreingenommen berĂŒhren, dann erkenne ich, dass dieses proportionslose Wesen der Seuche mit der Frage der Wahrheit und der Tatsachen, also dem Denken und der Wahrnehmung, wesentlich verknĂŒpft ist. Vor meinem inneren Auge erscheint mir eine multidimensionale Verschiebung in den VerhĂ€ltnissen zwischen Denken, Wahrnehmen, Information und Wissen, die sich schon seit Jahren aufbaut, jetzt aber zu einem gewissen Höhepunkt kommt. Ich kann erleben, wie die Pandemie nicht so sehr mit dem, was wir tun, verbunden ist, sondern mit dem, was wir Schritt fĂŒr Schritt, fast unbemerkt nicht gemacht haben. Es sind wir, die Menschen, die ein geistiges Vakuum hervorgebracht haben, das zwingend das Wesen, das ich als Covid-19bezeichnen darf, in panische Dimensionen aufgeblasen hat.

Ich kann eine Verschiebung in der menschlichen Erfahrung beobachten, die das Denken und die Wahrnehmung entkoppelt hat, sodass betrĂ€chtliche Teile der tĂ€glichen Wahrnehmungen fĂŒr das Denken kategorisch unzugĂ€nglich geworden sind. Es ist ein ganzer Bereich von Wahrnehmungen entstanden, mit denen ich mich grundsĂ€tzlich gedanklich nicht verbinden kann. Da, wo das Denken seine Taten ansetzen sollte, wird es nicht möglich, sodass eine wesenhaft geistige Handlung nicht stattfindet. Da, wo es stattfinden sollte, ist nur geistiges Vakuum zu finden. Um dies zu verstehen, mĂŒssen wir die Beziehung, die wir als erkennende Wesen zur Welt haben, kurz wiederholt vor Augen fĂŒhren.

Erfahrungen ohne Denken

Die Welt der Natur sowie der von Menschen erschaffenen GegenstĂ€nde erscheint uns durch unsere leibliche Organisation als Wahrnehmung. Was sich uns aber durch die gleiche Organisation entzieht, sind die Gedanken, das Wesentliche an den Sachen, das, was die Sachen zu dem macht, was sie sind, also ihre geistige RealitĂ€t. Diese mĂŒssen wir zur Wahrnehmung hinzu- und zurĂŒckbringen, auf dem Weg der gedanklichen Intuition. Unsere Gedanken sind also eine Art geistiger Spiegelung von dem Aspekt der Dinge, der ihnen ĂŒber den einmaligen Wahrnehmungsmoment hinaus zugrunde liegt. Die Gedanken sind in unserem Bewusstsein das Schattenbild von dem, was wesentlich in den Dingen hervorbringend liegt. Anders gesagt, die Gedanken sind in den Dingen und von ihnen unzertrennlich zu finden. Ein Eichenbaum ist, was er ist, weil die GesetzmĂ€ĂŸigkeit der Eiche als aktives Gedankenwesen an ihm ihre TĂ€tigkeit entfaltet, sonst wĂ€re er nur ein Haufen Stoffe. Das Gleiche gilt fĂŒr die Blume, den Bus oder den Berg sowie auch fĂŒr jedes einzelne Mineral. Es ist das wirkende Wesen, das sich mir durch das Denken, was und wer es ist, offenbart. Verbinde ich den errungenen Gedanken mit der gegebenen Wahrnehmung, dann erkenne ich die Welt. So ist das Erkennen ein Wiederherstellen der Beziehung zwischen Erfahrung und Denken, der Einheit, in der die Dinge sind und die nur durch meine abgrenzende sinnliche Konstitution in meiner bewussten Welterfahrung zuerst aufgehoben wurde.

Wer aber den Geruch des Meeres nie gerochen hat, wird die salzig-feuchte Erfahrung aus einem Bildschirmfoto nie erschließen können. Habe ich das Meer nie gesehen, dann kann mir das Wesen des Meeres nur als Analogie und vergleichendes Erinnern nĂ€hergebracht werden. Nehme ich ein Foto wahr, dann ist mir das Wesen unnahbar oder nur auf dem Umweg des GedĂ€chtnisses zugĂ€nglich. («Obwohl es nicht atmet, erinnert mich dieses AnhĂ€ufen von Pixeln auf dem Bildschirm an ein Gesicht, es sieht so aus, als ob …») In sprachliche oder optische Darstellungen umgesetzte Erfahrungen und Informationen sind immer Bilder, sie sind also das Abwenden der Erfahrung an der Sache, ein schon voranalysiertes, in Form gebrachtes Erlebnis, das mein Denken aus dem Bezug zur Sache ausschließt. Wenn ich ĂŒber Informationen, Fotos, Filme, Schilderungen nachdenke, dann bin ich in mich eingeschlossen. Ich folge einer Logik, die in sich stimmen kann, trete aber nicht in einen Bezug zur Welt und ihrer Wesenhaftigkeit. Ich sehe etwas auf einem Foto und kann darĂŒber nachdenken. Ich denke dann aber ĂŒber ein Foto nach und nicht ĂŒber eine Sache. Die wirkenden Gedanken, die in der Sache sind, sind mir nicht mehr durch Wahrnehmung und Intuition zugĂ€nglich. Ich kann ein Foto analysierend erklĂ€ren, doch gibt es mir nie das sichere Erkennen einer unmittelbaren Erfahrung.

Weil die Information nicht das ist, worĂŒber sie mich informiert, das Foto des Everests nicht der Berg selbst ist, findet der intuitive Austausch zwischen meinem denkenden Geist und der Welt entweder gar nicht oder nur in einer reduzierten Form statt. Ich kann ĂŒber die grenzenlosen Informationen, die mir aufgetischt werden, nicht wirklich denken, ich kann nur Meinungen haben. («Ich weiß es nicht, aber ich meine …») Eine Meinung zu bilden bedeutet, dass ich nicht erkennen kann, auf das Erkennen, mindestens momentan, verzichte und stattdessen meine Meinung bilde.

Wenn ich mehr ĂŒber die Welt erfahre, zum Beispiel online, als ich real erlebe, dann wĂ€chst die Masse der Dinge, ĂŒber die ich informiert bin, weit ĂŒber die FĂŒlle meiner Erfahrungen hinaus und meine geistige DenktĂ€tigkeit nimmt sich zurĂŒck. Anstatt ĂŒber die Welt zu denken und mich so in einen intuitiven Austausch zwischen Innen und Außen zu begeben, beginne ich in mir Meinungen zu konstruieren, Informationen zusammenzusetzen. Dies aber ist eher eine seelische BeschĂ€ftigung des Verstands und des GemĂŒts als eine geistige AktivitĂ€t. Dort, wo mein Geist sich aus dem Ein- und Ausatmen der Welt, das der Akt des Erkennens ist, zurĂŒckzieht, da entsteht eine Leere.

Durch den saugenden Raum dieses Vakuums, das durch die Flut an Informationen, Bildern und Videos riesige Proportionen angenommen hat, musste die Seuche pandemische Dimensionen annehmen. Es gibt so vieles, was als Information außerhalb unseres unmittelbaren Denkens liegt, dass wir uns meistens eher informieren, als uns an das Werk des Erkennens zu begeben. Jedes Entscheiden und Aussagen aufgrund von erfahrungsarmen Informationen ist meinungsvoll und gedankenlos und trĂ€gt zu diesem Vakuum bei. Das Übermaß des Fertigwissens, als Text, Bild oder Film, hat unsere Denktaten aus der Welt verbannt, da, wo sich zwischen uns und den Dingen ein sich hingebendes Ich befinden sollte, hat es Abwesenheit des Geistes hervorgebracht. Die Ausdehnung eines anderen, eines Nicht-Ich, in den so entstandenen saugenden Freiraum ist das Wesen der panischen Seuche, ist die Erkrankung der BeziehungssphĂ€re zwischen dem Innen und dem Außen.


Nebenbemerkung
Dieses folgenschwere Verhalten des Geistes und der Welt tritt besonders stark in dem Maße hervor, wie die ReprĂ€sentation der Welt Anspruch auf die Wahrheit erhebt. So sind es eher die Nachrichten, Dokumentarfilme, Zeitungsberichte etc., durch die die Möglichkeit des Denkens entzogen wird. Es ist gerade diese Art von Darstellung, von der wir zur Meinung verfĂŒhrt werden, dass sie durchlĂ€ssiger ist, dass sie die Wirklichkeit im Wesentlichen durchlĂ€sst. Spielfilme und literarische Texte wie auch Musikaufnahmen sind in sich, was sie sind, kĂŒnstliche Darstellungen, die nicht der Welt entsprechen, sondern in sich selbst liegen, die der Logik einer Fiktion folgen. Darum lassen sie sich auch als das, â€čwas sie sindâ€ș, beurteilen. Nicht umsonst finden wir das Wahre immer wieder eher in Literatur und Dichtung als in Tageszeitungen. Wir können unmittelbar die Sinneserfahrung einer Konzertaufnahme beurteilen, auch wenn wir zur Erkenntnis kommen, dass etwas daran fehlt, weil es keine Livemusik ist. Der Anspruch auf Wahrheit, die eine Darstellung erhebt, steht diametral zu unserer Möglichkeit, sie zu durchdenken. Darum insistierte Rudolf Steiner zum Beispiel darauf, dass er in Bildern sprechen mĂŒsse.
Auf jeden Fall sollen die obigen Reflexionen nicht zu einer Entfremdung von der technologischen Reproduktionswelt animieren, sondern im Gegenteil: Wenn wir wissen, was auf dem Spiel steht und was wir eigentlich geistig können oder nicht können, dann sind wir erst frei, es gerecht zu behandeln.

Alle Bilder von Zvi Szir

  1. Quatsch: „ob wir zu den GlĂ€ubigen der Wissenschaft gehören oder anderen Theorien anhĂ€ngen, wir alle unterscheiden nicht mehr, oder nur mit extremer Schwierigkeit, zwischen Tatsachen und Fantasien,“.
    Es fehlt den ‚anderen Theoretiker‘ an SolidaritĂ€t, Verantwortlichkeit und Vertrauen in Zusammenarbeit, mehr noch als richtige NĂŒchternheit und Wahrheitsliebe.

  2. Herr Szir, ich danke Ihnen fĂŒr den Artikel. Es tauchte bei mir dazu eine ethische Frage, die ich teilen möchte. Soweit ich verstanden habe, unterscheiden Sie, Herr Szir, in Ihrem Artikel zwischen zweierlei Erkennenarten: der aus „erster Hand“ – indem ich in der Welt bin, mit meinen Erfahrungen aus (geistiger) TĂ€tigkeit erkenne ich sie – und der aus „zweiter Hand“ – indem ich die Welt anschaue, mir meine Meinung anhand von Artikeln und Berichten bilde, bleibe ich Beobachterin. Es ist fĂŒr mich nachvollziehbar und erlebbar, dass als Folge dieser mittelbaren Art der Erkenntnis die geistige TĂ€tigkeit zurĂŒcknimmt und ein Vakuum hinterlĂ€sst.
    Nun also möchte ich den ethischen Aspekt heranfĂŒhren. Wenn ich nun betrachte, wie mein Geistiges den Berichten aus dem Krieg in der Ukraine begegnet, so erhalte ich einen Einblick in eine mir entfernte und fremde Welt, in der ich nicht bin und die ich nicht selbst erleben möchte. An dieser Stelle bleibt fĂŒr mich nur Informationen aus den Berichten zu beziehen. Um aber zur Erkenntnis aus erster Hand zu gelangen, was ich tatsĂ€chlich tun kann, ist die GĂ€ste aus der Ukraine zu unterstĂŒtzen, die zu uns gekommen sind.

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