40 Jahre Mysteriendramen

Christian Peter hat die Regie der Mysteriendramen unter sich. Jetzt beginnen die Proben, damit die Dramen an der Weihnachtstagung ungek├╝rzt auf die B├╝hne kommen k├Ânnen.


Die Spielenden haben noch gut in Erinnerung, dass letztes Jahr die Auff├╝hrungen im Lockdown nicht m├Âglich waren und nur Filmausschnitte aus den Proben online pr├Ąsentiert werden konnten. Jetzt kann wieder gespielt werden, wenn auch unter schmerzlichen Bedingungen: Bei der Auff├╝hrung ist der Zugang gem├Ą├č der schweizweiten 3G-Regelung nur f├╝r getestete, genesene und geimpfte Zuschauer und Zuschauerinnen erlaubt. Im Saal m├╝ssen dann keine Masken getragen werden. Drei Fragen an Christian Peter:

Wie bildet sich in diesen Zeiten ein Ensemble f├╝r die Mysteriendramen? Mit weniger Proben, mehr Umbesetzungen und ohne Planungssicherheit. Und wir fragen uns immer wieder neu: Sind die Dramen das, was die Zeit braucht?

Was bedeutet es f├╝r euch, jetzt die Mys┬şterien┬şdramen zu inszenieren? Das ist f├╝r jeden anders und zugleich f├╝r alle eine Herausforderung. Auf der B├╝hne halten wir die Zeit an, schaffen eine eigene Zeit und das schenkt uns Inspirationen f├╝r diese so widerspr├╝chliche Gegenwart. Wir w├╝nschen uns nat├╝rlich Publikum! Wir wissen ja, dass viele Menschen z├Âgern, sich in der Pandemie in einen Saal zu setzen. Dabei scheint mir gerade solch ein Zusammensein f├╝r ein gemeinsames Kunsterlebnis zu unserer Gesundheit beizutragen.

Du besch├Ąftigst dich schon seit Jahrzehnten mit den Dramen. Wie hat sich das Interesse verlagert? Es sind 40 Jahre! Ich bin weniger an den Antworten interessiert als an den Prozessen und Fragen.


Sehen Mysteriendramen am Goetheanum vom 26. bis 31. Dezember 2021
Bild Mysteriendramen 2016. Foto: G. Tedeschi.

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